Spiritismus

Spiritismus

Spiritismus in der Esoterik ...

Der Spiritismus ist die Lehre der Geister. Der Spiritismus beschäftigt sich also damit, zu den Seelen, bzw. Geistern mithilfe eines Mediums Kontakt aufzunehmen und mit ihnen so zu kommunizieren. Natürlich besteht Spiritismus auch aus Glaubenselementen. Dem zufolge wurde das Universum von Gott erschaffen. Gott wird hier als der Höchste Geist angesehen.

Das Universum besteht demnach nicht nur aus den Materiellen Dingen (alles, was man sehen und anfassen kann), sondern auch aus dem Unsichtbaren, aus den spirituellen Wesen. Zu den spiritistischen Techniken gehören unter anderem Gläserrücken, Pendeln, Tischrücken, oder das Ouija-Board. Außenstehende stellen häufig die Frage, zu wem man eigentlich Kontakt aufnimmt. Die meisten sind nämlich der Meinung, man nimmt Kontakt zu den Seelen Verstorbener auf. Das stimmt aber so nicht immer. Denn hier müsste man eine eindeutige Identifikation vornehmen, was aber nicht immer möglich ist.

Man unterscheidet zwischen inkarnierten und nicht inkarnierten Geistern. Inkarniert bedeutet soviel, wie verkörpert. Ein inkarnierter Geist war also schon mal in Menschenkörper. Ein nicht inkarnierter Geist war eben nie als Mensch inkarniert. Unter den erwähnten Techniken wird das Gläserrücken häufig von Laien ausprobiert, meist aus bloßer Neugier. Doch nicht selten führt die Technik zum Erfolg. Deshalb sollte man auch auf die Gefahren des Spiritismus achten. So neugierig man auch ist, sollte man nicht nur eine Anleitung zum Gläserrücken (oder zu anderen Techniken) lesen, sondern man sollte sich auch allgemein etwas mehr mit dem Spiritismus befassen.

Das Ouija-Board funktioniert im Prinzip gleich, wie Gläserrücken, bloß, dass hier statt ein Glas, ein vorgefertigter Zeiger zum Einsatz kommt. Die Buchstaben des Alphabets, sowie die Zahlen von 0-9 sind auf dem Board etwas anderes angeordnet, als beim Gläserrücken, doch die Funktionsweise bleibt gleich. Tischrücken wird im Spiritismus nicht mehr häufig praktiziert, da sich hier die Antworten nur auf „ja“ und „nein“ beschränken. So wird diese Technik als eine „primitive“ Technik bezeichnet.

In der Technik des Pendelns verbergen sich die meisten Gefahren, da sich hier das Unterbewusstsein mit den erhaltenen Informationen vermischen kann. Deshalb sollten Laien die Technik des Pendelns lieber nicht praktizieren. Neben diesen Techniken verwendet der Spiritismus natürlich auch andere Verfahren, mit Geistern zu kommunizieren, die jedoch weit mehr Erfahrung bedürfen, als Gläser- oder Tischrücken. Gefahren sind fast überall verborgen, deshalb ist bei jeder Technik größte Vorsicht geboten.