Schamanismus - Neoschamanismus

Schamanismus - Neoschamanismus

Schamanismus - Neoschamanismus in der Esoterik ...

Da für den Schamanismus keine offizielle Definition gibt, bleibt einem kaum etwas anderes übrig, als die Spekulation. Doch neben diesen gibt es selbstverständlich auch Tatsachen, die den Schamanismus belegen und so einigermaßen für eine Definition sorgen. Der Schamanismus ist auf die indigenen Völker Sibiriens zurückzuführen.

Im Mittelpunkt der Rituale, die mit Trance und Ekstase einhergehen, steht der Schamane, der als Medium dazu dient, zwischen dem Dies- und dem Jenseits zu vermitteln. Der Schamane nutzt diese Fähigkeit jedoch nicht, um etwas Böses zu tun, vielmehr wird diese Fähigkeit zum Wohl der Gesellschaft eingesetzt. Der Schamanismus wendet verschiedene rituelle Techniken an. Hierzu gehört unter anderen, rhythmisches Trommeln, Tanz, Tanz in einem tranceartigen Zustand. Dieser Zustand wird nicht selten durch den Konsum von psychedelischen Drogen hervorgerufen.

Den Schamanen wird nachgesagt, sie würden übernatürliche, heilende Kräfte besitzen, und würden über magische Kräfte verfügen. Die Schamanen verkörpern einige wichtige Rollen in ihrer Gesellschaft. Diese Rollen sind beispielsweise, die des Zeremonienmeisters, des Heilers, des Exorzisten, aber auch des Psychopompos, der die Seelen ins Totenreich begleitet. Die Welt der Schamanisten ist nicht bloß dreischichtig, wie wir unsere Welt kennen, sondern gliedert sie sich in sieben bis neun Schichten. Schamanen werden, ähnlich wie Hexen von einem Krafttier durch ihr Leben und ihre Reisen begleitet.

Manche Schamanen haben auch mehrere Krafttiere. Bereits vor vielen Jahren erwachte das Interesse auch in der westlichen Welt für den Schamanismus, und so entstand das, was man als Neoschamanismus bezeichnet. Die Grundlagen und die Techniken sind im Prinzip dieselben, wie die des ursprünglichen Schamanismus. Neoschamanismus, oder auch der moderne, westliche Schamanismus ist ein wesentlicher Teil der Esoterik.

Der Schamanismus verzeichnet eine ganze Menge Techniken, neben Trommeln und Tanz, die die Schamanisten in ihren Ritualen anwenden. So gehört auch die Schwitzhütte dazu, oder die Heilige Pfeife, die sieben Riten, Sonnentanz und natürlich noch viele weitere Techniken. Zwar gelten die Techniken und Riten des Schamanismus in der naturwissenschaftlichen Welt als nicht wirklich, doch ihre Wirksamkeit ist unumstritten. Zumindest, was psychosomatische Erkrankungen betrifft. Deswegen wurden die schamanische Techniken 1980 von der Weltgesundheitsorganisation als gleichwertig anerkannt. Diese Techniken werden auch von sehr vielen Menschen gerne in Anspruch genommen.